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Wird in den großen Kreideschichten
der Urmeere gefunden. Nur dann ist er als frisch zu bezeichnen.
Bei allen anderen Fundarten (Eiszeitmoräne, Flußläufe,
Strände, Wüste, ...) ist er seit tausenden Jahren
dem Wetter ausgesetzt und deshalb spröde und brüchig.
Flintstein ist härter als viele Stahlsorten und wurde
immer dann benutzt, wenn man sehr scharfe, haltbare Kanten
und Schneiden brauchte: Messer, Beile, Pfeile und Steinschlossgewehre
- Flinten. Frischer Flintstein wurde und wird immer noch zur
besonderen Glasherstellung gebraucht. Hält sehr, sehr
lange und kann durch aufspalten immer wieder "nachgeschärft"
werden.
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| An dieser Stelle möchten wir dringend
mit weitverbreitetem, falschem Wissen aufräumen. Flintstein
wird sehr oft als Feuerstein bezeichnet. Das ist natürlich
unglaublich dummes Zeug. Kein Mensch hat es jemals geschafft,
mit zwei Flintsteinen Feuer zu machen. Die Funken, die entstehen,
wenn man zwei Flintsteine aneinander haut, sind reine Lichtfunken
( Illumination ). Diese Funken leuchten zwar schön, das
ist aber auch schon alles, da ihnen die Energie fehlt, irgendetwas
anzuzünden. Die Bezeichnung Feuerstein hat sich einfach
umgangssprachlich festgesetzt, weil der Flintstein der letzte
der ursprünglichen Feuer- mach-Steine ( Pyrit, Markasit,
Flintstein ) war, der bis nach 1900 eine relevante Rolle beim
Feuer machen spielte. Die anderen wirklichen Feuersteine wurden
ja bereits sehr früh durch die viel effektiveren Funkenschläger
( Striker ) ersetzt. Da also der Flintstein der letzte Stein
war, mit dem man Feuer machte, wurde er dann irgendwann als
Feuerstein bezeichnet. Die richtigen Feuersteine gerieten in
Vergessenheit. Auch in seiner Funktion beim Feuer machen wird
sofort klar, dass er nicht der Feuerstein ist, denn in allen
Fällen ist es der Flintstein, der durch seine Härte
und seine scharfen Kanten die Funken aus den anderen ( Pyrit,
Markasit, Striker ) heraus schält. Die Funken kommen von
den anderen, nicht vom Flintstein.! |
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